Fachberatung

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Wärmeschutznachweise

EnEV Nachweise I Energieausweise I Sommerlicher Wärmeschutz I Wärmebrückenberechnungen

Wir erstellen Wärmeschutznachweise für Neubauten und Modernisierungen auf Grundlage aktueller Normen und Richtlinien (EnEV I DIN 4701 I DIN V 18599). Diese Berechnungen dienen als Instrument für Planungsoptimierungen zur Senkung des Energiebedarfs und der Betriebskosten.  Die Vorgaben richten sich nach genehmigungsrechtlichen Forderungen der Baubehörden und – bei Bedarf – nach den Förderrichtlinien der KfW oder IFB Bank. Im Rahmen von Nachhaltigkeitszertifizierungen (DGNB I BNB I NaWoh I HCH) werden die Nachweise mit Fertigstellung an das gebaute Objekt angepasst und somit hinsichtlich der Prognose von Energiebedarfswerten geschärft.

Thermische Gebäudesimulation

3D Computermodell

Thermische Gebäudesimulationen dienen der Bewertung der Behaglichkeit in einem Gebäude. Dieses Instrument ist vorzugsweise in einer frühen Planungsphase einzusetzen, um die Einflussgrößen und Wechselwirkungen der Randbedingungen (Gebäudehülle, Sonnenschutz, Lüftungskonzept und -verhalten, Raumvolumen, Belegungsraten) optimal auf den späteren Nutzer abstimmen zu können. An den 3D Computermodell ist ablesbar, wie sich das Gesamtgebäude oder einzelne Teilbereiche unter bestimmten Witterungseinflüssen verhalten werden. Die Ergebnisse erlauben die Optimierung der Planung und die Bewertung des Innenraumkomforts nach: DIN 4108-2 und DIN EN 15251 sowie eine Nachweisführung gemäß den Bewertungssystemen DGNB, BNB und LEED.

Energy Model

3D Computermodell

Zentrales Instrument zur Bewertung der Energieeffizienz eines Gebäudes und Mindestanforderung nach LEED ist die Erstellung einer integrierten Gebäude- und Anlagensimulation. Dieses sogenannte Energy Model entspricht den Anforderungen des ANSI/ASHRAE/IESNA Standard 90.1 und erfolgt mittels eines nach ANSI/ASHRAE Standard 140 validierten Simulationsprogramms. Unter Berücksichtigung der vereinbarten Energietarife (Standort-, Projekt- und Betreiberabhängig) wird unter Berücksichtigung der Anlagen- und Prozesstechnik sowie der Qualität der Gebäudehülle eine Prognose der zu erwartenden Energiekosten erstellt. Ziel ist eine planungsbegleitende Optimierung mit entsprechenden Vorteilen für den späteren Gebäudebetrieb.

Commissioning

Qualitätssicherungsinstrument

LEED verlangt bei Gebäuden ab ca. 4.500 qm BGF nach einem unabhängigen und in der Begleitung von LEED-Projekten erfahrenen Berater, bezeichnet als Commissioning Agent, kurz: CxA. In dieser Funktion prüfen und dokumentieren wir, dass alle energierelevanten Systeme den Vorgaben zur Planungsaufgabe und Grundlagenermittlung entsprechen sowie die geforderte Funktionalität und Leistungsfähigkeit aufweisen. Das sogenannte Fundamental Commissioning umfasst eine Hilfestellung für den Bauherrn bei der Formulierung und Übersetzung der Planungsaufgabe, die Entwicklung eines sogenannten Commissioning Plans, Formulierungen von Ausschreibungstexten sowie eine Mitwirkung und Dokumentation im Rahmen der Inbetriebnahme. Diese Leistung kann auf Wunsch erweitert werden.

Lebenszykluskosten- berechnungen

Life Cycle Costing (LCC)

Bei der Gesamtkostenbetrachtung einer Immobilie über seinen Lebenszyklus entfällt der größte Teil auf den Betrieb (Energie, Reinigung, Instandhaltung) – nicht auf die Herstellung. Dabei bieten Folgekosten hohe Einsparpotenziale und beeinflussen die Wertstabilität der Immobilie (höherer Immobilienwert bei Verkauf, geringeres Leerstandsrisiko). Die von uns angewendete Barwert-Methodik entspricht der ISO 15686-5:2008 sowie den Forderungen der DGNB. Rechengrundlage bilden ausgewählte Herstellungskosten der Kostengruppen 300 und 400 sowie ausgewählte Nutzungskosten nach DIN 18960 und VDI 2067. Planungsbegleitend wird das Instrument zur Reduzierung von Betriebskosten sowie zur Amortisationsberechnung baulicher Maßnahmen eingesetzt.

Ökobilanzen

Life Cycle Assessment (LCA)

Gebäude verursachen während ihres Lebenszyklus (Herstellung, Nutzung, Demontage + Recycling) Emissionen. Diese gehen in Luft, Wasser und Boden über und tragen so zum Klimawandel bei (Erhöhung des Treibhauspotentials, Zerstörung der Ozonschicht, Sommersmog, Wald- und Fischsterben + Überdüngung der Böden). Ziel dieses Instrumentes ist, diesen Einfluss durch eine vorausschauende Planung zu reduzieren. Wesentliche Stellschrauben sind eine hoch energieeffiziente Bauweise, der Einsatz erneuerbarer Energien sowie Recyclinganteile in (oder die Recyclingfähigkeit von) Baumaterialien. Die DGNB bietet hierzu Vorgaben zu einer vergleichenden Bewertung.

Materialökologische Beratung

Planungshinweise I Ausschreibungskriterien I Baustellenbegehungen I Raumluftmessungen

Eine schadstoff-, geruchs- sowie emissionsarme und somit gesunde Innenraumluftqualität ist Hauptmerkmal eines nutzerfreundlichen Gebäudes und findet Berücksichtigung in diversen Nachhaltigkeitssystemen wie DGNB, LEED, HCH, NaWoh, BNB oder WELL. Unabhängig davon, ob dieses Ziel als Bestandteil einer Zertifizierung oder Instrument zur Qualitätssicherung seitens eines Eigennutzers verfolgt wird, unterstützen wir Sie von der Planung bis zur finalen Dokumentation, beispielhaft durch die Erstellung von Leitfäden und Ausschreibungskriterien zur Materialauswahl, baustellenbegleitende Kontrollen, Materialfreigaben sowie einer Organisation von Schadstoffmessungen als Nachweis einer erfolgreichen Umsetzung.

Tageslichtsimulation

3 D Computermodell

Tageslicht ist ein architektonisches Gestaltungsmittel mit hohem Einfluss auf das Wohlbefinden und die Produktivität der Nutzer. Mit Hilfe einer Simulation wird die Tageslichtversorgung in einem Raum oder Gebäude beliebiger Geometrie bewertet. Der Kunstlichtbedarf kann bestimmt und Blendungseffekte vermieden werden. Neben Fassadeneigenschaften und der Farbgebung des Innenraumes werden Verschattungen durch die Umgebungsbebauung berücksichtigt. Die Auswertung erfolgt anhand farbiger Grafiken zur Lichtverteilung, des Tageslichtquotienten sowie des Tageslichtversorgungsfaktors. Das Instrument dient zudem der Nachweisführung im Rahmen einer Nachhaltigkeitszertifizierung nach DGNB oder BNB.

Energieaudit

§ 8 ff. EDL-G I DIN EN 16247-1

Bis zum 5. Dezember 2015 müssen alle Nicht-KMU Unternehmen einen Energieaudit nach §§ 8 ff. EDL-G und gemäß DIN EN 16247-1 durchgeführt haben. Danach besteht mindestens alle vier Jahre die Verpflichtung, einen erneuten Audit durchzuführen. Als beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle BAFA registrierte Berater (Berater-Nr. 210513) unterstützen wir Sie mithilfe einer umfassenden Bewertung der entsprechenden Standorte und arbeiten dabei eng mit dem örtlichen Facility Management zusammen. Wir analysieren und validieren die Ergebnisse und leiten daraus Möglichkeiten zur Verbesserung der Energieeffizienz ab. Wir schlagen Ihnen entsprechende Maßnahmen vor und erstellen einen Ablaufplan für die Umsetzung, ergänzt durch Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen sowie Informationen über ggf. anwendbare Zuschüsse.